Konstantin Yegorovich Makovsky

(1839 – 1915)

Winter in Paris

 

1859 - 1870

Oil of canvas

116 x 80 cm

 

 

 

 

 

Price: € 220.000 VB zzgl. 10% Commission

Konstantin Makovsky was born in Moscow. His father was the Russian art figure and amateur painter, Yegor Ivanovich Makovsky. His mother was a composer, and she hoped her son would one day follow in her footsteps. His younger brothers Vladimir and Nikolay and his sister Alexandra also went on to become painters.

In 1851 Makovsky entered the Moscow School of Painting, Sculpture and Architecture where he became the top student, easily getting all the available awards. His teachers were Karl Bryullov and Vasily Tropinin. Makovsky's inclinations to Romanticism and decorative effects can be explained by the influence of Bryullov.

Although art was his passion, he also considered what his mother had wanted him to do. He set off to look for composers he could refer to, and first went to France. Before, he had always been a classical music lover, and listened to many pieces. He often wished he could change the tune, or style of some of them to make them more enjoyable. Later in his life it came true.

In 1858 Makovsky entered the Imperial Academy of Arts in Saint Petersburg. From 1860 he participated in the Academy's exhibitions with paintings such as Curing of the Blind (1860) and Agents of the False Dmitry kill the son of Boris Godunov (1862). In 1863 Makovsky and thirteen other students held a protest against the Academy's setting of topics from Scandinavian mythology in the competition for the Large Gold Medal of Academia; all left the academy without a formal diploma.

Makovsky's Ophelia

Makovsky became a member of a co-operative (artel) of artists led by Ivan Kramskoi, typically producing Wanderers paintings on everyday life (Widow 1865, Herring-seller 1867, etc.). From 1870 he was a founding member of the Society for Traveling Art Exhibitions and continued to work on paintings devoted to everyday life. He exhibited his works at both the Academia exhibitions and the Traveling Art Exhibitions of the Wanderers

A significant change in his style occurred after traveling to Egypt and Serbia in the mid-1870s. His interests changed from social and psychological problems to the artistic problems of colors and shape.

In the 1880s he became a fashioned author of portraits and historical paintings. At the World's Fair of 1889 in Paris he received the Large Gold Medal for his paintings Death of Ivan the Terrible, The Judgement of Paris, and Demon and Tamara. He was one of the most highly appreciated and highly paid Russian artists of the time. Many democratic critics considered him as a renegade of the Wanderers' ideals, producing (like Henryk Siemiradzki) striking but shallow works, while others see him as a forerunner of Russian Impressionism.

Makovsky was killed in 1915 when his horse-drawn carriage was hit by an electric tram in Saint Petersburg.

Provenance

Hitzli Volkan Frankfurt, 2017
Die vorherige Besitzerin besaß das Gemälde 40 Jahre, möchte aber nicht namentlich genannte werden.


Literatur

The Bibliographic Database of German Publication on Russia, the Soviet Union and its Successor States (RussGus); ID:59889; Author(s):Shukowa, Ariadna; Title: Konstantin Makowski - His works inspire deep reflection; Published: Presse of the Sowjetunion, 1989, 11, S. 47-48; Country:Deutsche Demokratische Republik; Form: Beitrag aus Zeitschrift; Subjects (Person):Makovskij, K.E.; Makowski, K.J.; Žukova, A.; Shukowa, A.; Classification: KÜNSTE, Malerei, Graphik; Makovskij, K.E.; Soundex: K4682; M6484; S8600; W0740; R7460; T2360; N6426; Abstract (About the painter from "Sovetskaja Rossija" of July 5, 1989) PURL; Citation link

 

 


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Makowski Portrait einer Dame marta 220.
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OTTO PIPPEL

(1878 - 1960)

 

Winter in Paris

 

Öl auf Leinwand
29 x 23 cm

 

 

Price: € 16.500 + 10% Commission

 

 

 

 


Historie


Der deutsche Maler Otto Pippel gilt als einer der bedeutendsten Impressionisten Süddeutschlands; sein virtuoser
Umgang mit der Farbe führte zu lebendigen Darstellungen berühmter Münchner Orte wie Englischer Garten,
Hofgarten und Hirschgarten, die er in flirrender Perfektion zu künstlerischem Leben erweckte
.


Otto Pippel - Studium in Straßburg, Karlsruhe und Dresden


Otto Pippel wurde am 10. Februar 1878 in Lodz geboren, das damals zum russischen Zarenreich gehörte. Damit
war der Sohn deutschstämmiger Einwanderer zum Dienst im russischen Heer verpflichtet, was eine vierjährige
Unterbrechung seines Kunststudiums bedeutete, für das er 1896 nach Straßburg gezogen war. Erst 1905 konnte
er seine Ausbildung an der Akademie in Karlsruhe fortsetzen, dort hatte er Julius Hugo Bergmann und Friedrich
Fehr als Lehrer. Den letzten Schliff empfing Otto Pippel schließlich bei Gotthardt Kühl in Dresden. Zunächst
strebte der junge Künstler eine Laufbahn als Dekorationsmaler und Innenarchitekt an, fühlte sich aber immer
mehr zur Malerei hingezogen. Eine Studienreise nach Paris machte ihn im Jahr 1908 mit den französischen
Impressionisten bekannt. Dieser Aufenthalt in der französischen Hauptstadt erwies sich als ungeheuer prägend
für Otto Pippel, der nun den festen Vorsatz fasste, diese ihn begeisternde Malweise weiterzuentwickeln. 1909
nahm er in Planegg in der Nähe von München seinen festen Wohnsitz und versuchte dort, Kontakte zu
Künstlern und Galeristen zu knüpfen.


Mitglied der »Luitpoldgruppe«, erste Ausstellungen in München


Im Jahr 1912 trat Otto Pippel der ansässigen Künstlervereinigung »Luitpoldgruppe« bei, was zu seiner ersten
Beteiligung an einer Ausstellung führte: Im Münchner Glaspalast durfte er das Gemälde einer kleinen
Winterlandschaft präsentieren. Ebenfalls Folge seiner Mitgliedschaft in der »Luitpoldgruppe« war der Kontakt
mit dem Kunsthändler Franz Josef Braki, der ihm zahlreiche weitere Ausstellungen vermittelte und den jungen
Impressionisten nach Kräften förderte.


Als Dolmetscher im Ersten Weltkrieg


Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs sorgte für einen jähen Dämpfer der sich entwickelnden Karriere des
ambitionierten Künstlers. Otto Pippel wurde eingezogen, konnte aber aufgrund seiner Kenntnisse der
polnischen und russischen Sprache dem Dienst an der Front entgehen und stattdessen in einem
Kriegsgefangenenlager in Lechfeld als Dolmetscher arbeiten. Nach Kriegsende kehrte Pippel 1918 wieder nach
Planegg zurück, wo er sich endgültig niederließ und ganz der Malerei widmete. In den folgenden Jahren entstand
ein umfangreiches Œuvre spätimpressionistischer Werke, mit dem sich der Künstler einen nicht unbedeutenden
Namen in der Kunstwelt machte.


München als unerschöpfliche Motivquelle


Die Motive Otto Pippels waren Landschaften, Figuren, Stillleben und vor allem das städtische Leben in
München. Insbesondere seine Darstellungen bekannter Münchner Örtlichkeiten wie Hirschgarten, Hofgarten
und Englischer Garten mit ihrer faszinierenden Farbgebung machten ihn berühmt. Kaum ein Impressionist hat
so wunderbare Landschaftsstimmungen eingefangen wie Pippel, der mit seinen Gemälden die Betrachter
verzaubert und beinahe in seine vielseitigen Farbwelten hineinzieht. In der impressionistischen Malweise brachte
er es zu einer seltenen Perfektion, die seinen exzellenten Ruf begründete und nachhaltig festigte. Sammler
bezahlen für Werke von Otto Pippel Preise in achtbarer Höhe, viele seiner Werke können heute in den
städtischen Galerien im Lenbachhaus und in Rosenheim bewundert werden.


Otto Pippel starb am 17. Mai 1960 in Planegg.


Provenance


Hitzli Volkan Frankfurt, 2017
Die vorherige Besitzerin besaß das Gemälde 40 Jahre, möchte aber nicht namentlich genannte werden.


Literatur


Hans Kiener: Otto Pippel zum 60. Geburtstag. In: Velhagen & Klasings Monatshefte. 52, 1937/38, S.
520–524.
Franz Langheinrich: Der Maler Otto Pippel. München o. J.
Hermann Reiner: Otto Pippel 1878–1960. Ein Beitrag zum deutschen Impressionismus. Babenhausen,
1980
Hermann Reiner (Hrsg.): Otto Pippel, München, 1948
Otto Pippel. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis
zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 27: Piermaria–Ramsdell. E. A.
Seemann, Leipzig 1933, S. 77.
Otto Pippel. In: Hans Vollmer: Allgemeines Lexikon de
  

 

Die Venedig-Darstellungen von Otto Pippel erfreuen sich international großer Beliebtheit, was sich in
einem hohen Preis widerspiegelt. Am 26.01.2008 wurde vergleichbares Venedig-Ölgemälde von Otto
Pippel (66,0 x 86,0 cm) bei Campo & Campo in Antwerpen unter Lot 200
für 25.000 Euro verkauft.
Die Werke von Otto E. Pippel sind einer starken Wertsteigerung unterworfen. Laut art-price stieg der
Wert einer Arbeit von Otto E. Pippel seit 2016 um 44,4%.
  



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Otto Pippel winter in paris. deutsch 2.p
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